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Alles rund um die

Pagespeed Optimierung

Pagespeed Optimierung – die Ladezeit Ihrer Webseite verbessern

Als Betreiber einer Website oder eines Internetshops ist es wichtig, dass sich Ihre Besucher bei Ihnen wohlfühlen. Wie lange die einzelnen Seiten für den Aufbau benötigen, ist dafür ein wichtiger Faktor, der stetig verbessert werden kann. Die Verkürzung von Ladezeiten hat allerdings noch weitere Vorteile. Erfahren Sie in dem kommenden Beitrag alles Wichtige zum Thema Pagespeed im Internet.

Die Theorie interessiert mich nicht, meine Webseite soll einfach nur schneller werden.

Was ist Pagespeed eigentlich?

Im Online-Marketing begegnen uns oft englische Begriffe, die auf den ersten Blick gelegentlich schwer verständlich sind. Dieser Artikel beschäftigt mit einer solchen Bezeichnung: dem Pagespeed. Doch was ist das genau und warum ist es für Sie als Websitebetreiber so wichtig? Die freie Übersetzung lautet Seitengeschwindigkeit, was es im Grunde schon auf den Punkt bringt. Genauer gesagt handelt es sich bei Pagespeed um die benötigte Zeit, die Ihre Webseite braucht, um vollständig geladen zu sein. Der Ausgangspunkt für diese Zeitspanne ist immer der Aufruf der Seite durch Ihre Besucher. Die Zeitspanne endet, sobald der User Aktionen auf der Seite ausführen kann. Pagespeed ist also die Zeit, zwischen der Eingabe der Benutzer und dem Zeitpunkt, von dem an die Seite auch wirklich interaktiv genutzt werden kann. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass es sich um die Ladezeiten der einzelnen (Web)Seiten und nicht um die der kompletten Website handelt, welche das Geflecht aus allen Unterseiten und der Startseite ist. Der Durchschnitt dieser Wartezeit für Besucher von Webseiten liegt bei zwischen 1,5 und 3 Sekunden.

Warum ist die Ladezeit einer Website so wichtig?

Warum ist die Ladezeit einer Webseite so wichtig?

Weil diese Zeit des Wartens natürlich die Geduld Ihrer Besucher beansprucht, hat sie einen großen Einfluss auf das Surfverhalten der User. Ist die Geschwindigkeit zu langsam, also wenn es zu lange dauert, die Seite zu laden, dann erhöht sich beispielsweise die Anzahl der Absprünge. Aus diesem Grund ist Pagespeed auch ein Faktor, der bei den Suchergebnissen von Google eine Rolle spielt. Das gilt sowohl für die Darstellung der Inhalte am PC, als auch für das Anzeigen der Seite auf einem mobilen Endgerät, wie beispielsweise dem Smartphone. Ein weiterer Punkt für die Wichtigkeit des Pagespeeds sind die Suchroboter von Google, diese interagieren ähnlich wie organische Besucher auf Ihrer Website und sind damit beschäftigt, Informationen für die Indexierung im Verzeichnis zu sammeln. Je langsamer eine Seite ist, desto schlechter ist das für die Suchroboter und somit auch für das Ranking. Auch wenn Sie vorhaben, Ihre Website mithilfe von Google zu bewerben, kann eine Anzeige für eine langsame Seite teurer werden, als die gleiche Anzeige für eine Seite mit schnellerem Pagespeed. Eine schnelle Ladezeit hat also gleich mehrere Vorteile gegenüber einem langsamen Pagespeed. Die gute Nachricht ist aber, dass eine langsame Seite durchaus Verbesserungspotenzial hat. Doch um herauszufinden, wie lange die Ladedauer Ihrer Website ist und wo sich die Schwachstellen verbergen, muss diese erst mal gemessen werden. Glücklicherweise bietet Google dafür das passende Werkzeug — Google Page Speed Insights. Seit Ende 2018 stellt die Suchmaschine die mittlerweile 5. Version des Tools kostenlos zur Verfügung. Die grafische Darstellung von verschiedenen Komponenten, in Kombination mit einem Punktesystem (Speed-Score) von 0 bis 100, ermöglicht Ihnen einen detaillierten Einblick und ist auch für Laien ohne fundiertes Internetwissen leicht verständlich. Das Tool Pagespeed Insights durchläuft Tests, analysiert und spricht Empfehlungen zur Verbesserung aus. Dabei können Sie kinderleicht zwischen den Ergebnissen für die Desktop-Ansicht und denen für mobile Geräte hin und her wechseln.

Optimieren Sie die Seitengeschwindigkeit Ihrer Webseiten!

Falls Sie eine Verbesserung der Seitenladezeiten anstreben, ist eine solche Analyse im Vorfeld aus einem simplen Grund unerlässlich. Erst sobald die Zeit erfasst ist, die für das Laden der Elemente benötigt wird, können vorhandene Schwachstellen gefunden und behoben werden. Auf diese Weise können Sie letztendlich die Ladezeit Ihres Internetauftritts verkürzen. So verbessert sich automatisch die Zufriedenheit der Nutzer, da diese eine angenehmere Nutzererfahrung(User Experience) erleben. Wie bereits erwähnt, wird eine Seite, die einen, vergleichsweise kurzen Moment zum Laden braucht, auch von den Suchrobotern der Suchmaschine bevorzugt. Das hat den positiven Effekt, dass Sie mit Ihrer Internetseite weiter oben in den Ergebnissen angezeigt werden können, also ein besseres Ranking erzielen. Dadurch erreichen Sie dann mehr potenzielle Kunden, die sich dann auch wohler fühlen und dadurch mehr Aktionen(Erh. der Conversion Rate) auf Ihrer Website ausführen. Im Online-Marketing ist in diesem Zusammenhang von einer Erhöhung der Performance die Rede. Durch die Verbesserung der Ladezeiten wird also ein einfaches Argument aus dem Marketing belegt: Mehr zufriedene Besucher erhöhen letztendlich den Umsatz.

Die technische Optimierung des Pagespeeds ist eine Maßnahme im Bereich der Suchmaschinenoptimierung / SEO, bei der wir Sie gerne unterstützen.

Genug der Theorie! Ja, ich möchte, dass meine Website schneller wird.

Pagespeed besteht aus mehreren Faktoren:

Wie bereits erwähnt, ist der Pagespeed die gesamte Dauer vom Aufruf der Webseite, bis zu derer vollständigen Ladung. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg und deshalb unterteilen viele Experten noch in einzelne Bereiche. Als ersten Schritt zur vollständigen Ladung gilt die Ladung des ersten Bytes, der sogenannten „Time to First Byte“. Die nächste Etappe ist der „First Contentful Paint“, also die Zeit, die benötigt wird, um die ersten Inhalte(z. B. Images) auf einer Webseite anzuzeigen. Der vorletzte Zwischenpunkt ist der „First Meaningful Paint“. Damit ist der Augenblick gemeint, an dem der Besucher den Eindruck erhält, die wichtigsten Inhalte der Seite wären vollständig geladen. Der letzte Schritt ist das eigentliche Ziel, also der Moment, von dem an der Nutzer wirklich auf Ihrer Webseite interaktiv tätig werden kann. Im Englischen wird dieser Punkt als „Time to Interaktive“ bezeichnet. Aus welchen einzelnen Zeitspannen der Pagespeed besteht, haben wir noch einmal für Sie in der folgenden Auflistung übersichtlich zusammengefasst:

  • Time to First Byte
  • First Contentful Paint
  • First Meaningful Paint
  • Time to Interactive

Damit Sie nur gute Überraschungen erleben

Welche Umstände können die Ladegeschwindigkeit negativ beeinflussen?

Einflüsse von außen können den Pagespeed einer Internetseite beeinträchtigen. Allem voran, muss in diesem Zusammenhang die jeweilige Internetverbindung genannt werden. Eine schnellere Leitung hat natürlich auch eine kürzere Ladezeit zur Folge. Auch die Serverleistung spielt selbstverständlich eine wichtige Rolle. Je höher die Rechenleistung des Servers ist, desto schneller kann die Internetseite dargestellt werden. Weitere Hindernisse für eine schnelle Ladezeit von Webseiten können ältere Geräte und/oder ein voller Arbeitsspeicher des Rechners sein. Da die wenigsten User regelmäßig den Cache des Browsers leeren, schaffen sie so selbst die perfekten Bedingungen für eine längere Ladedauer, da die Dateien der Webseite aufgrund des vollen Arbeitsspeichers nicht schnell genug geladen werden können. Selbstverständlich gibt es auch Faktoren, welche auf die Internetseite selbst zurückgehen, die die Seitenladezeit verlängern. Zu viele oder zu „große“ Bilder sind da nur ein Beispiel von vielen. Ein weiterer Negativ-Faktor kann zum Beispiel eine zu hohe Anzahl von Weiterleitungen sein.

Zeitüberschreitung ist der Super-Gau

Wenn der Pagespeed deutlich zu langsam ist, kann das einer der Gründe dafür sein, dass eine Fehlermeldung erscheint, die besagt, dass eine Zeitüberschreitung eingetreten und die Webseite deshalb nicht zu erreichen ist. In diesem Fall können Datenpakete vom Server nicht ausgeliefert oder vom Browser nicht vollständig gelesen werden. Damit die „Datenautobahn“ nicht unnötig lange „verstopft“ ist, haben die Programmierer ein Zeitlimit für Anfragen eingebaut.

Für Ihren Besucher ist das selbstverständlich extrem nervig, vor allem dann, wenn der User schnell eine wichtige Information aus dem Netz bekommen möchte.

Warum beeinflusst Pagespeed das Surfverhalten Ihrer Kunden?

Als Webseiten- oder Shopbetreiber sollten Sie immer aus der Sicht Ihrer Besucher denken. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sie eine Webseite aufrufen möchten, die Ihnen bis dato gänzlich unbekannt ist. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie eine Werbung anklicken oder wenn Sie in einem Artikel einen interessanten Link finden. Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass Sie es als störend empfinden, wenn die gewünschte Seite eine gefühlte Ewigkeit für den Aufbau benötigt? Und wie wahrscheinlich ist es dann, dass Sie den Vorgang daraufhin abbrechen, indem Sie den Tab einfach schließen? Dazu gibt es natürlich Untersuchungen. Aktuelle Zahlen sprechen von bis zu 40 Prozent Absprüngen(Bounce Rate), wenn bei mobilen Geräten bis zum First Time to Interactive mehr als 3 Sekunden vergehen. Das sind allerdings nur Durchschnittswerte, da das Phänomen von persönlichen Aspekten der Seitenbesucher, wie beispielsweise Langeweile und Zeitdruck mit verursacht wird. Alles in allem ist es also eine Geduldsfrage Ihrer Besucher. Das heißt das Empfinden, ob eine Seite schnell oder langsam lädt, ist auch immer subjektiv.

Sind Sie ein geduldiger oder ungeduldiger User?

Auf jeden Fall bin ich ungeduldig, was die Ladezeit meiner eigenen Webseite angeht.

Viele Suchanfragen zum Thema Pagespeed

Dass das Thema Ladegeschwindigkeit von Internetseiten viele Menschen interessiert, ist zum Beispiel daran zu sehen, dass Suchbegriffe, wie „Pagespeed“, „Seitenladezeit“ oder „Ladegeschwindigkeit“ eine hohe Anzahl an Ergebnissen liefert. Das schließt zum einen auf eine hohe Nachfrage der User und zum anderen auf viele Experten, die sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigen. Es kursieren im Internet unzählige Artikel, Blogeinträge, Beiträge in Foren und YouTube-Videos, die sich mit dem Pagespeed von Internetseiten beschäftigen.

Woran erkennt der User überhaupt, ob die Seite noch lädt?

Während der Browser die IP-Adresse der gewünschten Seite abfragt, erscheint auf dem Desktop unten links ein kleiner Text, der sich zügig ändert. Diese kurzen Sätze beginnen oft mit den Worten: „warten auf(…)“. Auch in der Tab-Leiste dauert es einen Moment, bis erkennbar ist, dass der Quellcode der Internetseite vom Browser komplett ausgelesen ist und die Seite somit genutzt werden kann. Dort sind dann zum Beispiel die Worte „warten auf green’s media.de“ zu lesen. Zusätzlich befindet sich zur optischen Darstellung des Ladevorgangs ein kleiner, sich drehender Kreis in dem neuen Tab. Dieser Kreisel hat die, ursprünglich verwendete, Sanduhr schon vor einigen Jahren abgelöst. Sobald die Webseite vollständig geladen ist, also vom User interaktiv genutzt werden kann, verschwinden logischerweise auch die Anzeichen für den Ladevorgang. Wir haben die Punkte, an denen erkennbar ist, dass eine Internetseite geladen wird noch einmal für Sie zusammengefasst:

  • Text „warten auf(…)“ unten links auf dem Desktop
  • Text „warten auf(…)“ im neuen Tab
  • sich drehender Kreis

Der Hinweis „warten auf cache“, welcher ebenfalls unten links auf dem Desktop angezeigt wird, ist übrigens kein Anzeichen für eine Abfrage des Browsers der IP-Adresse, sondern ein Indiz dafür, dass der Pagespeed durch einen vollen Browsercache verlangsamt wird. Als Caching, oder auch HTML-Caching wird im Online-Marketing allgemein der Vorgang der Zwischenspeicherung bezeichnet. Der Browser speichert beim Browser Caching Dateien in einem Zwischenspeicher, wodurch die Seite letztendlich schneller lädt.

Das Fazit über Pagespeed lautet:

Pagespeed ist ein englischer Begriff aus dem Online-Marketing, der beschreibt, wie lange es dauert, bis eine Webseite vollständig geladen ist. Die Messung bezieht sich immer auf einzelne Seiten und nicht auf die gesamte Website und ist in mehrere Etappen unterteilt. Für Sie als Betreiber ist das Wissen um diese Wartezeit wichtig, da sie aus Kundensicht oft als nervig empfunden wird. Nicht selten beenden potenzielle Kunden den Aufruf, wenn die Seite zu lange lädt. Jedoch ist ein kurzer Pagespeed auch für die Suchergebnisse bei Google ein Kriterium, da auch die Suchroboter der Suchmaschine kurze Ladezeiten bevorzugen. Zufälligerweise bietet Google ein Werkzeug an, mit dem die Ladegeschwindigkeit von Internetseiten analysiert werden kann. Dadurch lässt sich der Pagespeed oft noch optimieren. Dabei sind wir Ihnen gerne behilflich.

Neben Fehlerquellen von innen, die bei einer solchen Analyse offengelegt werden, hängt die Geschwindigkeit natürlich auch von äußeren Faktoren, wie beispielsweise der Internetverbindung ab. Klar ist, dass eine längere Ladezeit einen Anstieg der Abbrüche zur Folge hat, da letztendlich das subjektive Empfinden der User darüber entscheidet, ob die Ladezeit zu lang ist—oder eben nicht. Durchschnittlich liegt der Pagespeed aktuell zwischen 1,5 und 3 Sekunden. Das Interesse am Thema Pagespeed ist groß, das zeigen die vielen Suchanfragen bei Google.

Sehr interessant, da sollte ich auf jeden Fall den Pagespeed meiner Seite verbessern lassen.

Wie kann der Pagespeed gezielt optimiert werden?

Der Pagespeed (auch Ladegeschwindigkeit) ist ein wichtiger Faktor im Online-Marketing. Ob diese Geschwindigkeit langsam oder schnell ist, hängt von vielen einzelnen Parametern ab. Der folgende Artikel erklärt welche das sind und wie mit diesem Wissen der Page Speed Ihrer Seite gezielt optimiert werden kann.

Lassen Sie den Pagespeed Ihrer Seiten analysieren!

Damit die Schwachstellen der Internetseite, welche die Ladegeschwindigkeit hemmen, erkannt und behoben werden können, muss die Website zuerst gründlich analysiert werden. Für diesen Zweck gibt es einige Programme, unter anderem das Tool „Google Pagespeed Insights“. Neben dem Programm des Platzhirsches gibt es allerdings auch noch weitere, ebenfalls kostenfreie Tools im World Wide Web zu finden. Zu den beliebtesten ihrer Art zählen zum Beispiel: GT-Metrix, Pingdom, Webpagetest.org, Website Speed Ranker sowie der Site Speed Test. Alle genannten Programme bieten eine einfache, grafische Darstellung der Daten an. Einige der Analyse-Tools zeigen sogar auf, wie schnell eine Seite, von unterschiedlichen Standorten aus gesehen, geladen wird. Wir haben die Tools zur Pagespeed-Analyse noch einmal übersichtlich für Sie zusammengefasst:

Das dauert mal wieder viel zu lange?

Mögliche Bremsen für den Pagespeed

Die häufigsten Fehlerquellen in puncto Pagespeed sind zu große Dateien im Quelltext der Websites. Das können sowohl Bilder / Images, Grafiken und Videos, als auch Texte sein. Da der Browser (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Microsoft Internetexplorer, Safari) für die Darstellung der Inhalte einer Webseite den dazugehörigen Quelltext auslesen muss, können sich kleine Fehler an dieser Stelle schnell zu einer Minute mehr Wartezeit summieren. Viele oder nicht komprimierte Dateien im Quellcode sorgen also für einen langsameren Pagespeed. Ebenso wie die Dateien, kann auch der Code selbst, der zwangsläufig zur Darstellung der Website erforderlich ist, ein Hindernis durch seine Größe darstellen. Das heißt, auch der Quelltext selbst birgt oft noch enormes Verbesserungspotenzial. Beispielsweise versteckt sich dieses Potenzial in Elementen des Codes, die zwar wichtig sind, jedoch sehr viel Ladezeit für sich beanspruchen. Das können zum Beispiel die verwendeten Programmiersprachen sein.

Ein weiterer Knackpunkt in Sachen Pagespeed ist die Entschlüsselung der Domain(Teil der URL) durch den Server in die jeweilige IP-Adresse. Für diesen Vorgang werden sogenannte DNS-Server verwendet. Die Abkürzung DNS hat in diesem Fall jedoch nichts mit Erbgut zu tun, sondern steht für Domain-Name-Service. Damit eine Internetseite komplett dargestellt werden kann, sind in der Regel mehrere DNS-Server nötig. Wenn die verwendeten DNS-Server zu langsam sind, spiegelt sich das selbstverständlich auch in der Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite wider. Der Page Speed kann noch durch ein anderes Element der URL verlangsamt werden—dem Protokoll. Hierbei handelt es sich um die berühmten Buchstaben http, am Anfang der meisten Internetadressen. Diese Abkürzung steht für Hyper Text Transfer Protokoll. Bei dieser Methode werden jedoch die Dateien der Internetseite sehr umständlich und langsam geladen, da sie weder priorisiert, noch gebündelt ausgeliefert werden.

Sogar die globale Vernetzung, die das Internet im Grunde genommen ausmacht, kann zum Problem für den Pagespeed werden. Durch die Zunahme von Knotenpunkten zwischen dem Webserver und dem User kann der Pagespeed verlangsamt werden. Vor allem, wenn die Anfragen aus dem Ausland stammen, kann das negative Auswirkungen auf den Pagespeed haben, da der Weg für die Daten weiter ist, als aus dem Inland. Die nächste Schwierigkeit für einen schnellen Pagespeed verbirgt sich in der Kommunikation zwischen Webbrowser und Server. Bei der Anfrage durch den Browser an den Webserver(der beliebteste Webserver ist übrigens die Version von Apache) und die darauffolgende Antwort werden auch immer Daten des Servers mitgesandt, welche auf Dauer für einen vollen Server-Cache sorgen und somit auch die Ladegeschwindigkeit der Webseite verlangsamen können, falls diese nicht auf dem aktuellen Stand sind. Der Server-Cache hat jedoch auch positive Einflüsse auf den Pagespeed einer Webseite, so können die gespeicherten Daten auch dafür sorgen, dass die Webseite nicht jedes Mal neu abgefragt werden muss. Das hat den Vorteil, dass sich dadurch der Pagespeed sogar verkürzen kann.    Interne Weiterleitungen auf der Website können den Pagespeed ebenfalls negativ beeinflussen, wenn die Verbindungszeiten zu lange dauern oder falsche Verbindungen programmiert sind. Im schlimmsten Fall bekommen Ihre Besucher dann sogar nur einen 404-Fehlercode angezeigt, der besagt, dass die Suchmaschine die Zielseite nicht mehr im Index führt. Die folgende Liste vereint alle genannten Bremsen, die den Pagespeed verlangsamen können:

  • zu große Dateien
  • Größe des Quellcodes(z. B. Programmiersprachen)
  • langsame DNS-Server
  • Protokoll http
  • Knotenpunkte
  • Server-Cache nicht aktuell
  • interne Weiterleitungen

Die gezielte Optimierung der Ladegeschwindigkeit sorgt dafür, dass die Schwachstellen behoben und die Bremsen somit selbst ausgebremst werden.

Was kann ich tun oder welche Lösungen gibt es?

Die einzige Lösung für mich: Selber machen kann ich nicht, da brauche ich Hilfe.

Wie können diese Verlangsamungen des Pagespeeds verhindert werden?

Pagespeed ist ein wichtiger Rankingfaktor, daher ist eine Komprimierung für eine schnellere Ladezeit enorm wichtig. Vor allem, wenn es um die Dateigrößen der einzelnen Elemente auf einer Webseite geht, lässt sich dem Prozess der Verlangsamung des Pagespeeds effektiv entgegenwirken. Bereits im Vorfeld, also noch bevor Dateien, wie Bilder / Images, Grafiken oder Videos hochgeladen werden, können diese mit verschiedenen Programmen komprimiert werden. Zum Beispiel können mit dem Office-Programm „Access“ von Microsoft Elemente zu einer Datenbank zusammengeführt werden. Es empfiehlt sich dennoch, jedes einzelne Bild durch Komprimierung zu verkleinern. Diese Bilder werden dann im PNG-Format in der Webseite eingebaut. Sind die Inhalte bereits in die Seite eingebunden, können andere Programme, wie beispielsweise „Deflate“ die Daten noch weiter komprimieren. Die Content Management Systeme (z.B. WordPress / WP, Typo 3, Joomla) können durch ein einfaches Plugin für diese Funktion aufgerüstet werden. Vorsicht ist jedoch bei dem zu vielfältigem Einsatz von Plugins geboten. Auch diese können die Ladezeit deutlich erhöhen. Der gesamte Code für die eigentliche Darstellung der Internetseite kann also durch eine Komprimierung verkleinert werden. Vergleichbar ist dieser Vorgang mit dem Erstellen von Zip-Dateien. Im Online-Marketing ist daher in diesem Falle vom sogenannten GZip-Verfahren die Rede. Auch verwendete Programmiersprachen können oft komprimiert werden. So können zum Beispiel die wichtigen Elemente Javascript (Skriptsprache, die der Browser benötigt) und CSS (Cascading Style Sheeds) zu einer Datei zusammengefasst werden, was letztendlich dem Pagespeed zugutekommt. Eine weitere Skriptsprache, die für die Darstellung der Inhalte nötig ist zum Beispiel PHP.

Ein mögliches Problem mit den zu langsamen DNS-Servern kann einfach und effektiv dadurch gelöst werden, auf schnellere Server umzusteigen. Die Schwierigkeit mit dem Protokoll ist ebenfalls lösbar. Durch die Verschlüsselung des Protokolls in eine sichere SSL-Verbindung(Umwandlung in https) kann auf eine andere Version zurückgegriffen werden, die die einzelnen Datenpakete gebündelt und priorisiert laden kann, was den Pagespeed verbessern kann.

Die Verlangsamung des Pagespeeds durch die Zunahme von Webservern durch die globale Vernetzung kann durch ein spezielles Servernetzwerk verringert werden. Was im ersten Augenblick wirklich paradox erscheint, ergibt auf den zweiten Blick jedoch durchaus Sinn. Durch ein „Content Delivery Network“, kurz CDN, werden die Daten in einem globalen Netzwerk gespeichert, was letztendlich die Notwendigkeit von vielen einzelnen Knotenpunkten aufhebt und damit für eine schnellere Ladezeit sorgt. Auch das nächste Hindernis für einen schnellen Pagespeed lässt sich gezielt optimieren, der volle Server-Cache lässt sich problemlos in den Einstellungen des Servers ausleeren. Der Server bietet allerdings noch mehr Verbesserungspotenzial, mit einer sogenannten „htaccess-Datei“ lassen sich in den Einstellungen weitere Veränderungen vornehmen.

Um diese Veränderungen durchzuführen, sind allerdings ein gewisses Maß an technischem Wissen und EDV-Kenntnisse erforderlich. Natürlich unterstützen wir Sie auch an dieser Stelle gerne. Das gilt selbstverständlich für alle Parameter, die die Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite möglicherweise verschlechtern. Wenn Sie also eine Verlangsamung des Pagespeeds auf Ihren Internetseiten vermeiden möchten, aber wenig Erfahrung im Programmieren oder einen Hosting-Anbieter haben, kontaktieren Sie uns! Wir sind Ihnen gerne bei der technischen Umsetzung der gezielten Optimierung des Pagespeeds behilflich.

Pagespeed Optimierung ist ein sehr wichtiges Thema. Also packe ich es jetzt sofort an.

Das Fazit zur gezielten Optimierung von Pagespeed:

Das Laden von Websites ist immer ein Zusammenspiel zwischen dem Browser des Nutzers und dem Server, auf dem die Daten der Seite hinterlegt sind. Die Kommunikation dieser beiden Elemente kann durchaus durch Störungen verzögert werden. Die Folge ist eine verlangsamte Ladegeschwindigkeit. Damit die Ladegeschwindigkeit einer Webseite, also der Pagespeed, gezielt optimiert werden kann, muss die Dauer im Vorfeld analysiert werden. Dafür gibt es verschiedene Programme im Internet. Bei dieser Analyse können mögliche Fehlerquellen, wie zum Beispiel: zu große Dateien (Bilder), zu viele Knotenpunkte oder falsche Weiterleitungen, identifiziert werden. Auch Programmiersprachen, wie HP und Javascript können zu Hindernissen für einen schnellen Page Speed werden. Die Darstellung der Analyse erfolgt bei diesen Programmen in einfachen Grafiken. Anschließend kann der Pagespeed Ihrer Seiten gezielt optimiert werden, indem zum Beispiel ein CSS eingerichtet wird. Dazu sind allerdings technisches Know-how und EDV-Kenntnisse wichtig. Wenn Sie Unterstützung bei der gezielten Optimierung des Pagespeeds benötigen, sind wir Ihnen gerne bei der Umsetzung behilflich. Das Ergebnis wird ein besseres Ranking und damit mehr Performance sein.

Suchmaschinenoptierung / SEO ist noch mehr

Auch bei anderen Faktoren, die das Ranking beeinflussen unterstützen wir Sie gerne. Für Suchmaschinenoptimierung / SEO sind vielfältige Maßnahmen nötig,  bei der mehr als 200 Faktoren beachtet werden müssen, um ein gutes Ranking in den Google Suchergebnissen erzielen zu können.